Cannabis-Therapien: So wirken sie auf Körper und Geist

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Das Redaktionsteam des DoktorABC Wellness Hubs

Wir schreiben regelmäßig über die Therapie mit medizinischem Cannabis und verschiedene Erkrankungen, um Ihnen fundierte Tipps, Tools und Ratschläge für den Alltag zu geben.

Die positive Wirkung von Cannabinoiden wurde viel zu lange ignoriert. Glücklicherweise hat sich dies endlich geändert: Erfahren Sie, wie Cannabis Sie sowohl körperlich als auch seelisch unterstützen kann!
Was Sie in diesem Artikel erfahren:
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Von wegen nur Rauschmittel: Bei Cannabis handelt es sich um eine Heilpflanze, die seit Jahrhunderten für ihre medizinischen Eigenschaften geschätzt wird. Genauer gesagt reicht die Verwendung von Cannabis zu therapeutischen Zwecken tief in die Menschheitsgeschichte zurück und hat in vielen Kulturen eine lange Geschichte. 

Mittlerweile haben viele Studien belegt, dass Medizinhanf eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen bietet. Diese sind sowohl körperlicher als auch seelischer Natur.

Die Legalisierung von Cannabis in vielen Ländern hat den Zugang zu dieser Heilpflanze glücklicherweise verbessert und eine genauere wissenschaftliche Forschung zu ihren potenziellen Anwendungen ermöglicht. Einen Überblick über die wichtigsten Anwendungsgebiete des Gewächses finden Sie in diesem Artikel.

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Bei welchen Krankheitsbildern kann Cannabis helfen?

Medizinischer Cannabis zeigt vielversprechende Möglichkeiten zur Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen.

In der Schmerztherapie wird medizinisches Cannabis beispielsweise schon seit Jahren zur Linderung von chronischen Schmerzen eingesetzt – insbesondere bei Patienten mit Krebs, neuropathischen Schmerzen oder Arthritis. 

Darüber hinaus kann Cannabis Übelkeit und Erbrechen bei Patienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen, reduzieren und somit zum Wohlbefinden und den Ernährungszustand der Patienten verbessern.

In der Neurologie hingegen hat sich CBD (ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus dem Cannabis) als sehr wirksam bei der Behandlung von Epilepsie erwiesen.

Dies gilt primär bei bestimmten Formen der Erkrankung, die nicht auf konventionelle Therapien ansprechen. 

Bei Multipler Sklerose kann Cannabis dazu beitragen, Muskelkrämpfe und Spastiken zu reduzieren.

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Medizinischer Cannabis auch bei psychischen Erkrankungen?

Tatsächlich gibt es Hinweise darauf, dass Cannabis positive Auswirkungen bei psychiatrischen Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen haben kann. 

Dies gilt auch für Patienten mit Schlafstörungen: Hier kann Cannabis zum schnelleren Ein- und Durchschlafen beitragen, da es zur Entspannung führt und das generelle Stresslevel senken kann.

Des Weiteren gibt es auch Forschungsergebnisse, die darauf hindeuten, dass Cannabis bei bestimmten gastrointestinalen Erkrankungen mit psychischen Komponenten, wie beispielsweise Morbus Crohn und dem Reizdarmsyndrom, symptomlindernd wirken kann. 

Wie Sie sehen, besitzt Cannabis ein sehr breites Wirkungsspektrum, das die Behandlung einer Vielzahl von Krankheitsbildern und Symptomen lindern kann. 

Lesetipp
Pro und Contra der Therapie mit Cannabis

Sind Sie neugierig, wie Cannabis seit Jahrtausenden für medizinische Zwecke eingesetzt wird und welche Beschwerden es lindern kann? Entdecken Sie gemeinsam mit uns die faszinierende Welt der medizinischen Cannabisanwendung und erfahren Sie, wo seine Grenzen liegen.

Was sollte man bei einer Therapie mit Medizinhanf beachten?

Bei einer Therapie mit Cannabis gibt es wichtige Aspekte zu beachten, um eine wirksame und sichere Anwendung sicherzustellen.

 Zunächst ist es entscheidend, dass die Entscheidung zur Cannabis-Therapie in Absprache mit einem qualifizierten Arzt getroffen wird.

Anschließend kann der Arzt dann die individuelle Dosierung und die geeignete Darreichungsform (beispielsweise Öle, Kapseln, Rauchen) mit Ihnen festlegen.

Des Weiteren sind die Herkunft , Reinheit und Qualität des Cannabis-Produkts von großer Bedeutung.

 Zudem sollten potenzielle Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beachtet werden, da Cannabis die Wirkung bestimmter Arzneimittel beeinflussen kann.

Ebenfalls wichtig: Jede Cannabis-Therapie sollte auf die individuellen Bedürfnisse und Reaktionen des Patienten zugeschnitten sein, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Die wichtigsten Cannabis FAQ
Häufig gestellte Fragen rund um Cannabis und Cannabis-Therapien

Sie interessieren sich für Cannabis und die Möglichkeiten therapeutischer Anwendungen? In diesem Artikel finden Sie detaillierte Informationen zur Vielseitigkeit von Cannabis als Heilpflanze und lernen, wie sie in verschiedenen Therapieformen eingesetzt werden kann.

Wie nehme ich Cannabis ein?

Cannabis kann auf verschiedene Weisen medizinisch eingesetzt werden, wobei die Darreichungsform je nach Beschwerdebild und individuellen Präferenzen variiert.

Eine gängige Methode ist (wie bereits erwähnt) die orale Einnahme von Cannabis in Form von Kapseln oder Ölen. 

Diese werden im Verdauungstrakt aufgenommen und entfalten langsam ihre Wirkung, was besonders bei langanhaltenden Beschwerden vorteilhaft ist. Diese Anwendungsform wird zumeist bei CBD bevorzugt.

Eine weitere Möglichkeit ist die sublinguale Aufnahme von Cannabis durch Tropfen oder Sprays unter die Zunge. Auf diese Weise gelangen die Wirkstoffe direkt in den Blutkreislauf und zeigen eine schnellere Wirkung. 

Darüber hinaus kann Cannabis bekanntermaßen auch inhaliert werden, entweder durch das Rauchen von Blüten oder das Verdampfen von Extrakten. 

Wichtiger Hinweis: Diese Methode führt zu einer sehr schnellen Wirkung, ist jedoch aufgrund der potenziell schädlichen Auswirkungen des Rauchens weniger empfehlenswert.

Für lokale Beschwerden wie Hautirritationen oder Muskelschmerzen können topische Anwendungen wie Cremes oder Salben mit Cannabis verwendet werden. Diese wirken direkt auf die betroffene Stelle, ohne den gesamten Körper zu beeinflussen. 

Die Wahl der Einnahmeform hängt von der Art der Erkrankung, der gewünschten Wirkungsdauer und den individuellen Vorlieben des Patienten ab.

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3 Tipps für eine erfolgreiche Cannabis-Therapie

Damit Sie mit Cannabis die gesundheitlichen Erfolge erzielen können, die Sie sich wünschen, sollten Sie folgende Aspekte beachten:

1. Konsultieren Sie einen Facharzt

Beginnen Sie eine Cannabis-Therapie immer in Absprache mit einem qualifizierten Arzt, der Erfahrung mit dem medizinischen Einsatz von Cannabis hat. 

Ein spezialisierter Arzt kann die geeignete Dosierung festlegen und die Therapie entsprechend überwachen.

2. Individuelle Anpassung

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Cannabis. Daher ist es wichtig, die Therapie individuell anzupassen. 

Starten Sie mit einer niedrigen Dosierung und beobachten Sie genau, wie Ihr Körper reagiert. Bei Bedarf kann die Dosierung angepasst werden.

3. Regelmäßige Überprüfung

Lassen Sie sich regelmäßig von Ihrem Arzt überwachen, um die Wirksamkeit der Therapie zu bewerten und eventuelle Anpassungen vorzunehmen. Teilen Sie alle Veränderungen oder auftretende Nebenwirkungen mit Ihrem Arzt, um eine optimale Behandlung zu gewährleisten. 

Eine offene und ehrliche Kommunikation ist entscheidend für den Erfolg Ihrer Cannabis-Therapie.

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Medizinischer Cannabis: vielseitig und bereits seit Jahrtausenden zu Heilzwecken eingesetzt

Auch, wenn Cannabis bereits seit mehr als 5000 Jahren zur Linderung von Schmerzen und anderen Beschwerden eingesetzt wird, wird das vielseitige Wirkungspotenzial von Cannabis-Therapien in vielen Ländern gerade erst jetzt erschlossen.

Durch eine überwältigende Anzahl von Studien ist mittlerweile bekannt, dass die rein pflanzliche, natürliche Substanz ein vielfältiges Anwendungspotenzial besitzt, das Patienten nicht länger vorenthalten werden sollte.

Wichtig ist dabei in erster Linie, dass es sich um ein hochwertiges Produkt handelt, das das volle Wirkungsspektrum der Pflanze bietet.

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  1. Bundesgesundheitsministerium (2024): Fragen und Antworten zum Cannabisgesetz, https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/cannabis/faq-cannabisgesetz, (abgerufen am 28.03.2024)
  2. Sukhdeep Bains; Taif Mukhdomi (2022): Medicinal Cannabis for Treatment of Chronic Pain, ncbi.gov, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK574562/, (abgerufen am 28.03.2024)
  3. Batula, Pavana et al (2024): Cannabinoids in Treating Chemotherapy-Induced Nausea and Vomiting, Cancer-Associated Pain, and Tumor Growth, mdpi.com, https://www.mdpi.com/1422-0067/25/1/74, (abgerufen am 28.03.2024)
  4. Rosenberg, Evan et al (2015): Cannabinoids and Epilepsy, pubmed.gov, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26282273/, (abgerufen am 28.03.2024)
  5. Bonn-Miller M. at al (2022): The Long-Term, Prospective, Therapeutic Impact of Cannabis on Post-Traumatic Stress Disorder, ncbi.gov, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9070744/, (abgerufen am 28.03.2024)
  6. Antinou, Tony et al (2020): Drug interactions with cannabinoids, ncbi.gov., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7055953/, (abgerufen am 28.03.2024)

Dieser Artikel enthält keine medizinischen Ratschläge und ersetzt auch nicht eine ärztliche Beratung. Er dient ausschließlich informativen Zwecken. Wenden Sie sich bei allen Fragen der Gesundheit oder im Krankheitsfall unbedingt an einen Arzt oder Apotheker und lesen Sie auch die Beipackzettel Ihrer Medikamente vor Einnahme sorgfältig durch.

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