Auf natürliche Art zur Hormonbalance? So funktioniert’s!

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Frauen sehen sich nicht nur während Ihres Zyklus, sondern auch in den Wechseljahren mit Hormonschwankungen konfrontiert. In diesem Artikel erfahren Sie, was Sie tun können, um auf natürliche Weise für mehr Balance und Wohlbefinden in Ihrem Körper zu sorgen. Dabei ist der Frühling besonders ideal, um gesunde neue Routinen zu etablieren.
Was Sie in diesem Artikel erfahren:
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Hormonelles Ungleichgewicht: Welche Symptome gibt es?

Hormone sind fein getaktete Botenstoffe, die eine Art „Orchester“ im weiblichen Organismus darstellen. Setzen diese zu früh, zu spät, zu stark oder zu schwach ein, kann es zu einem hormonellen Ungleichgewicht kommen. Übrigens verändern sich Hormone nicht nur zyklusabhängig, sondern auch zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten.

Zu den Symptomen eines hormonellen Ungleichgewichts gehören beispielsweise:

  • Schlafstörungen
  • Erschöpfung
  • Gewichtszunahme
  • Spannende Brüste
  • Heißhunger
  • Reizbarkeit
  • Weinanfälle
  • Zyklusstörungen (oder Ausbleiben der Regel)
  • Haarausfall
  • ungewollte Unfruchtbarkeit
  • dauerhaft hoher Blutzuckerspiegel (besonders bei PCOS)

In vielen Fällen kann auch die Haut von den hormonellen Schwankungen betroffen sein, und sich beispielsweise besonders empfindlich, trocken oder fettig zeigen. Auch Pickel und Akneausbrüche können auftreten.

Wütende Junge Frau

Wodurch wird ein hormonelles Ungleichgewicht ausgelöst?

Der monatliche Zyklus selbst (sowie die Wechseljahre) sorgen bereits – auf natürliche Art – für hormonelle Schwankungen. Allerdings gibt es noch andere Faktoren, die eine hormonelle Dysbalance fördern können. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die folgenden Faktoren:

Stress kann die Produktion bestimmter Hormone wie Cortisol beeinflussen, was das „Hormonorchester“ aus dem Takt bringen kann. Beispielsweise bleiben bei vielen Frauen die Tage aus, wenn sie sich gerade in einer besonders stressigen Lebensphase befinden. 

Ungesunde Ernährung: Ein Übermaß an stark verarbeiteten Lebensmitteln sowie Zucker können die Hormonbalance negativ beeinflussen. Aber auch eine zu geringe Kalorienaufnahme, Fasten oder zu intensives intermittierendes Fasten können dafür sorgen, dass die Hormone verrückt spielen. 

Schlafmangel:  Zu wenig Schlaf führt dazu, dass der Cortisol-Spiegel am nächsten Morgen deutlich höher ist als gewohnt. Dies sorgt nicht nur für Unwohlsein, sondern auch Heißhungerattacken. Auf die Dauer kann eine solche hormonelle Dysbalance zu Stoffwechselstörungen wie Diabetes Typ 2 und Übergewicht sorgen.

Medikamente: Viele Arzneimittel können Auswirkungen auf die Hormone im Körper haben: Hierzu zählen nicht nur hormonbasierte Verhütungsmittel wie die Antibabypille, sondern unter anderem auch  Präparate mit Kortison – besonders dann, wenn sie längerfristig und als Tablette oder Kapsel eingenommen werden.

Umweltgifte: Darüber hinaus können Umweltgifte, wie sie beispielsweise in Kunststoffen oder Pestiziden vorkommen, das endokrine System beeinträchtigen und zu hormonellen Störungen führen, allen voran der Kunststoff BPA.  

Zu viel Sport: Während regelmäßige körperliche Aktivität dazu beiträgt, Stress abzubauen und die Stimmung zu verbessern, kann übermäßiges Training den Körper unter Stress setzen und zu einer übermäßigen Freisetzung von Cortisol führen. Dies kann wiederum zu einer Dysregulation des Hormonsystems führen.

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So bringen Sie Ihre Hormone natürlich wieder in Einklang

Eine hormonelle Dysbalance kann auf natürliche Weise angegangen werden, beginnend mit einem Bluttest beim Arzt, um Mängel wie Jod oder Vitamin D auszuschließen.

Machen Sie Ihre Ernährung hormonfreundlich

Vermeiden Sie strenge Diäten und Fastenkuren. Ziel ist eine ausgewogene Ernährung mit pflanzlichem Eiweiß, Obst, Gemüse und komplexen Kohlenhydraten.

Stabilisieren Sie Ihren Blutzuckerspiegel, indem Sie vor den Hauptmahlzeiten einen Salat essen oder einen grünen Smoothie trinken. Dies verhindert schnelle Insulinspitzen, besonders bei süßen oder fettigen Mahlzeiten.

Folgen Sie der 80:20-Regel: 80 % Ihrer Ernährung sollten aus frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln bestehen, 20 % können für gelegentliche Leckereien reserviert sein.

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Überprüfen Sie Ihr Sportprogramm

Wie bereits erwähnt, ist Sport eine tolle Sache – auch für die Balance ihrer Hormone. Doch gerade Frauen sollten bei zu intensivem Kraft- oder Ausdauertraining vorsichtig sein, weil es den Körper mehr unter Stress setzen kann, als dies bei den meisten Männern der Fall ist.

Unsere Empfehlung daher: Trainieren Sie nicht mehr als 3x die Woche hart und lassen Sie es die anderen Tage etwas ruhiger angehen. 

Setzen Sie auf Stressmanagement

Stress – egal welcher Art – kann die Hormone ganz schön ins Wanken bringen. Überlegen Sie daher genau, welche Dinge Sie persönlich unter Druck setzen und wie Sie diese reduzieren können. 

Identifizieren und reduzieren Sie Stressquellen. Versuchen Sie, Stress durch Meditation, Yoga, Tai-Chi oder Qigong zu managen. Genügend Freizeit und eventuell Therapie oder Coaching können ebenfalls helfen.

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Schlafen Sie genug

Guter Schlaf ist wichtig, damit der Körper sich optimal erholen kann. Auch hat er eine große Auswirkung auf die Hormontätigkeit.

Ziel sind 7 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht. Reduzieren Sie abends Blaulichtexposition durch Bildschirme, eventuell unterstützt durch Blaulichtfilter-Brillen.

Probieren Sie natürliche Nahrungsergänzungsmittel

Unterstützung durch traditionelle Mittel wie Frauenmantel, Yamswurzel und Mönchspfeffer. Bei spezifischen Problemen wie PCOS kann Inositol helfen.

Bevor Sie jedoch Nahrungsergänzungsmittel jeglicher Art testen, empfehlen wir das Gespräch mit Ihrem Facharzt.

Junge Ausgeglichene Frau

Fazit: Hormonungleichgewicht – häufig auf natürliche Art behandelbar

Heutzutage leiden immer mehr Frauen an einem hormonellen Ungleichgewicht. Der Grund hierfür liegt häufig im modernen Lebensstil, der schnell zu viel Stress, einseitiger Ernährung sowie Schlaf- und Bewegungsmangel führen kann.

Glücklicherweise gibt es viele Dinge, die Sie tun können, um Ihre Hormone auf natürliche Art wieder in Einklang zu bringen!

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  1. Meczekalski, Blazej  et al. (2020): Stress, kisspeptin, and functional hypothalamic amenorrhea,https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36103784/, (abgerufen am 05.03.2024)
  2. Ryterska, Karina et al. (2021): Has Menstruation Disappeared? Functional Hypothalamic Amenorrhea—What Is This Story about?, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8401547/ (abgerufen am 05.03.2024)
  3. D’Angelo, Stefania et al. (2019): BPA and Nutraceuticals, Simultaneous Effects on Endocrine Functions, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30621569/, (abgerufen am 05.03.2024)
  4. Frauenärzte im Netz (2016): KAMILLE, FRAUENMANTEL, SCHAFGARBE – TEES FÜR DIE HAUSAPOTHEKE DER FRAU, https://www.frauenaerzte-im-netz.de/aktuelles/meldung/kamille-frauenmantel-schafgarbe-tees-fuer-die-hausapotheke-der-frau/ (abgerufen am 05.03.2024)
  5. AOK.de (2023): Mönchspfeffer und seine Wirkung gegen Regelschmerzen, https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/organe/moenchspfeffer-gegen-pms-und-regelschmerzen/ (abgerufen am 05.03.2024)
  6. Webmd: Wild Yam – Uses, Side Effects, and More, https://www.webmd.com/vitamins/ai/ingredientmono-970/wild-yam (abgerufen am 05.03.2024)

Dieser Artikel enthält keine medizinischen Ratschläge und ersetzt auch nicht eine ärztliche Beratung. Er dient ausschließlich informativen Zwecken. Wenden Sie sich bei allen Fragen der Gesundheit oder im Krankheitsfall unbedingt an einen Arzt oder Apotheker und lesen Sie auch die Beipackzettel Ihrer Medikamente vor Einnahme sorgfältig durch.

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